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Zuletzt geprüft am 2025-12-21. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
Zu den umweltbedingten Risikofaktoren zählen die Infektion mit Helicobacter pylori, bestimmte Ernährungsweisen und gesellschaftliche Faktoren. Eine chronische Infektion mit Helicobacter pylori, einem Bakterium, das in der Magensäure überleben kann und auch Magengeschwüre begünstigt, steigert das Risiko von Magenkrebs um den Faktor fünf bis sechs. Zwar führt nicht jede Infektion zum Krebs, aber in fast allen Karzinomen vom intestinalen Typ kann eine Infektion nachgewiesen werden. Eisenmangel erhöht das Risiko, dass aus einer Helicobacter-Infektion ein Karzinom entsteht. Eine Ernährung mit hohem Gehalt an Nitrat und Nitrit, das in schlecht aufbereitetem Trinkwasser oder Konservennahrung vorkommen kann, fördert auch die Krebsentstehung. Ebenso kann mit der Nahrung aufgenommenes Benzo[a]pyren zur Entartung beitragen. Auch Rauchen erhöht über einen bisher unbekannten Mechanismus das Risiko, an einem Magenkarzinom zu erkranken. Da diese Risikofaktoren vor allem bei Personen mit geringem sozio-ökonomischen Status vorhanden sind, tritt Magenkrebs in dieser Bevölkerungsgruppe gehäuft auf. Ferner gilt auch Alkoholgenuss als wahrscheinlicher Risikofaktor in der Entstehung von Magenkarzinomen. Außerdem gibt es zahlreiche patientenbezogene Risikofaktoren, die Magenkrebs begünstigen. Eine chronische Magenschleimhautentzündung senkt auf die Dauer den Säurespiegel und macht so den Magen verwundbar für die Besiedlung mit Helicobacter.
Quellen: de.wikipedia.org
Ebenso führt sie durch die andauernde Entzündungsreaktion zu einer Umwandlung der Schleimhaut, bei der Magenschleimhaut durch Schleimhaut, die der des Darms ähnelt, ersetzt wird. Diese Läsionen gelten als Vorläufer eines Karzinoms vom intestinalen Typ. Patienten, bei denen eine teilweise Magenentfernung durchgeführt wurde, haben auch ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Dies wird auf den Fluss basischer Gallenflüssigkeit und Dünndarmsekret zurückgeführt. Adenome des Magens sind auch als Vorläufer von Magenkrebs anzusehen. Bei 40 % der entfernten Adenome findet sich ein Karzinom. Außerdem hat rund ein Drittel der Patienten mit Adenomen ein Karzinom an einer anderen Stelle des Magens. Das Ménétrier-Syndrom, bei dem Schleimhaut des Magens generell verdickt ist, wird als Krebsvorstufe des Magens angesehen. Auch genetische Risikofaktoren fördern die Entstehung von Magenkrebs. 2023 wurden Mutationen an neun Genen beschrieben (APC, ATM, BRCA1, BRCA2, CDH1, MLH1, MSH2, MSH6, PALB2), die das Risiko für ein Magenkarzinom erhöhen. Ferner haben Patienten mit Blutgruppe A ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Ebenso kommt es im Rahmen des autosomal-dominant erblichen Tumorsyndroms HNPCC gehäuft zu Magenkrebsfällen. Fälle von Magenkrebs in der Familie erhöhen generell das individuelle Risiko des Patienten, selbst an Magenkrebs zu erkranken. Außerdem gibt es ein familiäres Magenkarzinomsyndrom, das auf einer Mutation von Cadherin beruht.
Quellen: de.wikipedia.org
Chronische Magengeschwüre entarten nur selten maligne (in bis zu 3 % der Fälle), hinter einem chronischen, nicht abheilenden Magengeschwür kann sich allerdings auch ein unerkannter Magenkrebs verbergen. Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr könnte vor Lungenkrebs und Krebs des oberen Verdauungstraktes (u. a. Magen) schützen. Vor allem Männer mit ursprünglich geringerem Konsum profitierten in der EPIC-EURGAST-Studie (2006) von einer Erhöhung auf 300 g Obst und Gemüse am Tag. Ein Zusammenhang mit anderen Krebsentitäten ist nicht belegt. Je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut war, desto geringer das Magenkrebsrisiko. Dies galt vor allem bei hohem Fleisch- und Wurstkonsum.
Quellen: de.wikipedia.org
== Symptome == Die Diagnose des Magenkarzinoms wird dadurch erschwert, dass Karzinome, die noch klein sind und operativ vollkommen entfernt werden könnten, in der Regel keinerlei Symptome verursachen. Erst spät zeigen sich für den Patienten Symptome wie ein Völlegefühl im Oberbauch, das bei weiterem Wachstum in dauerhafte Schmerzen übergehen kann. Appetitlosigkeit, oft zusammen mit Übelkeit und Brechreiz, ist ein häufiges Spätsymptom, führt aber selten zur Vorstellung beim Arzt. Schluckstörungen sind ein Symptom fortgeschrittener Tumoren am Mageneingang. Brechreiz und Übelkeit werden eher bei Tumoren des Magenausgangs beobachtet. Seltene mit einem Magenkarzinom vergesellschaftete Symptome sind Thrombosen oberflächlicher Venen, hämolytische Anämien mit Mikroangiopathie und Acanthosis nigricans. Teilweise werden Metastasen im Eierstock, auch Krukenberg-Tumor genannt, vor dem eigentlichen Magentumor entdeckt.
Quellen: de.wikipedia.org
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